Es gibt offenbar aus dem Stadtrat den Vorschlag, den Alfred-Dragstra-Platz zu verkaufen und für eine private Bebauung freizugeben. Gedacht ist dabei wohl an einen Supermarkt (ich halte das für überflüssig, weil es an dieser Stelle bereits einen K+K-Supermarkt gibt). Mein Vorschlag: Die Stadt behält den Platz in ihrem Eigentum und stellt ihn für die Bebauung mit einem Wohnprojekt des Sozialen Wohnungsbaus zur Verfügung, um die Investitionskosten für dieses Vorhaben zu reduzieren und das Interesse von Investoren (privat/öffentlich/genossenschaftlich) zu wecken. Hintergrund ist die spürbare, um nicht zu sagen dramatische, Verknappung von kostengünstigen Wohnraum für einkommensschwache Familien und Alleinstehende. Für diese Fläche könnte, möglicherweise unter Beteiligung sozialer Einrichtungen, ein sozialintegratives Baukonzept entwickelt werden.
Rolf Berghorn, Horizoent e.V. Förderverein psychosozialer Dienste
